40 Tage ohne Luxus… ist das überhaupt noch möglich?

Mein Name ist Sarah Strom, bekennende Flohmarktgängerin, Hobbyfotografin und Vintage-Liebhaberin. Ich bin 28 Jahre alt und glücklich verheiratet.

Neben meinem Hauptberuf als Erzieherin in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung, schreibe ich in meiner Freizeit einen Lifestyle-Blog: www.vintage-diary.com. „Tu’, was du liebst“ – das ist mein Lebensmotto. Und Lifestyle ist genau das für mich: das Leben genießen, von allem ein wenig mitnehmen und offen für Neues sein.

Ich freue mich wahnsinnig auf die Zeit bei Excelsior und darauf, euch mit Dingen des Lebens zu begeistern, zu inspirieren und zum Nachdenken anzuregen.

Habt ihr euren Kalender schon gecheckt? Am 14. Februar beginnt die Fastenzeit und damit der Verzicht auf Luxus und Genuss für 40 Tage.

Natürlich ist das Fasten freiwillig und bezieht sich nicht nur auf den Verzicht von Lebensmitteln. Theoretisch kann man im Leben in allen Dingen „fasten“. Aber ist das praktisch auch möglich oder ist die Konsumgesellschaft schon so weit fortgeschritten, dass allein der Gedanke an den Verzicht von Luxusgütern bei uns für schweißige Hände und Nervosität sorgt?

40 Tage ohne Luxus... ist das überhaupt noch möglich?

Ihr merkt es schon, ich stelle die Angelegenheit ein wenig überspitzt dar. Aber mal ehrlich, was ist los mit uns? Brauchen wir einen Anlass, um unser Handy mit samt der ganzen sozialen Netzwerke wie Instagram und Facebook für einen Tag wegzulegen? Reicht nicht alleine der Grund, dass wir endlich wieder Zeit haben für andere Dinge wie z.B. reale zwischenmenschliche Beziehungen?

Warum nicht einfach mal das Auto stehen lassen und kurze Wege mit dem Rad machen? Muss man wirklich zum Bäcker um die Ecke mit dem Auto fahren?

40 Tage ohne Luxus... ist das überhaupt noch möglich?

40 Tage ohne Luxus... ist das überhaupt noch möglich?

Hey, fast jeder von uns hat ein Fahrrad! Außerdem tut man dann direkt noch was für die Umwelt, kann dabei ein wenig frische Luft abstauben und kommt in Bewegung – raus aus der Komfortzone!

Ich persönliche habe mir vorgenommen auf Plastiktüten beim Einkauf zu verzichten.

40 Tage ohne Luxus... ist das überhaupt noch möglich?

40 Tage ohne Luxus... ist das überhaupt noch möglich?

Müll gibt es schon genug auf der Welt und erschreckend ist doch, wie viel Plastik jedes Jahr erzeugt wird und in den Meeren dieser Welt landet. Plastik zersetzt sich erst in 450 Jahren! Und jetzt mal ehrlich: Ja, ich bin eine von denen, die ständig Plastiktüten kauft, weil sie ihre 10.000 Stoffbeutel Zuhause vergessen hat. Schande über mein Haupt und Appell an mich selbst: „Denk an deine Beutel“.

„LUXUS IST, WAS DEIN HERZ MIT FREUDE FÜLLT“

Auf was verzichtet ihr?

12 Kommentare
  1. vanessa
    vanessa sagte:

    Sehr schön geschrieben :). Ich verzichte auf Obst und Gemüse, was in Plastik eingepackt ist. Und ebenfalls auf Plastiktüten. Zum einkaufen habe ich ja schließlich einen Einkaufskorb den man immer wieder benutzen kann ;). Ich würde viel mehr mit dem Fahrrad fahren, wenn ich ein schönes sitztfreundliches und ein vernünftiges Fahrrad hätte .

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    • Sarah
      Sarah sagte:

      Vielen Dank, liebe Vanessa.
      Das ist eine sehr gute Idee, das mache ich auch schon länger so 🙂

      Liebste Grüße,
      Sarah
      Bloggerin bei Excelsior

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  2. Mara
    Mara sagte:

    Mal ein Text mit Humor der ein zum nachdenken anregt ☺️
    Ich probiere schon seit längerem auf Plastiktüten zu verzichten, aber ab und zu erwische ich mich genauso wie wahrscheinlich 1000 andere – „oh man da habe ich meine Tasche/ meinen Beutel mal wieder zuhause vergessen“ und muss eine Plastiktüte kaufen.
    Auf mein heißheliebtes Auto zu verzichten wäre eine Idee oder mal ein guter Grund, warum ich meinem Freund Vorschlagen könnte, das ich mal ein neues Fahrrad brauche.
    Das Fahrrad auf dem Bild hat mir schon sehr gut gefallen. Ich glaube das könnte ich schon mal nutzen – so als Beispiel 🙂

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    • Sarah
      Sarah sagte:

      Liebe Mara,

      danke für deinen lieben Kommentar 🙂 Also geht es dir da so wie mir – ich vergesse auch ständig meinen Beutel.
      Aber sollte das ab sofort passieren, muss mein Einkauf aus dem Einkaufswagen erst mal lose in den Kofferraum wandern.
      Ich versuche meinen Vorsatz wirklich einzuhalten 🙂

      Viel Glück beim Freund – überreden! 😉 So ein Fahrrad ist schon was Tolles!

      Liebste Grüße,
      Sarah
      Bloggerin bei Excelsior

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  3. Anne
    Anne sagte:

    Recht hast Du liebe Sarah, du bringst es auf dem Punkt.
    Ich ärgere mich auch immer mal wieder an der Kasse, wenn ich den Beutel vergessen habe, den ich extra dafür gekauft habe und der auch noch echt hübsch ist…
    Manchmal bestrafe ich mich dann selbst und zwinge mich, es zu tragen…
    Ich versuche es gerade mit Intervallfasten. Sehr schwierig, da ich im Schichtdienst arbeite. Aber an den freien Tagen klappt es gut, mal gucken, wie das weiter geht

    Antworten
    • Sarah
      Sarah sagte:

      Liebe Anne,

      so geht es mir leider auch oft an der Kasse 😉
      Ich drück dir die Daumen für das „Intervallfasten“ 🙂

      Ganz liebe Grüße,
      Sarah
      Bloggerin bei Excelsior

      Antworten
  4. Tanja
    Tanja sagte:

    Liebe Sarah , ich verzichte oft auf Plastiktüten und nehme einfach zum Einkaufen meinem jutebeutel mit. Ich habe viele Plastiktüten zuhause weil ich bevor ich den jutebeutel hatte auch immer Plastiktüten benutzt habe. Ich finde es ist eine richtig gute Einstellung wenn so alle Menschen denken würden wäre die Natur viel sauberer .

    Antworten
    • Sarah
      Sarah sagte:

      Liebe Tanja,

      gut das du an deinen Beutel denkst 🙂
      Und da gebe ich dir absolut Recht. Das wäre toll, wenn wirklich jeder so denken würden.
      Zum Glück tragen wir jetzt aber schon einen kleinen Teil dazu bei 🙂

      Liebste Grüße,
      Sarah
      Bloggerin bei Excelsior

      Antworten
  5. Nathalie
    Nathalie sagte:

    Liebe Sarah,

    wer kennt das Problem mit den Tüten nicht.
    Daher bin ich grundsätzlich erstmal froh, dass Kunden bei einigen Geschäften Papiertüten kaufen können.
    Nachhaltigkeit ist gerade sowas von im kommen & daher ist es immer wieder wichtig, sich an sowas zu erinnern.
    Ich versuche während der Fastenzeit auf kleinen Dinge (wie viel Fernsehn gucken, Online Bestellungen oder etwas in der Ernährung) zu verzichten/ verändern, damit die Freude am Ende doppelt so groß ist. 🙂
    Apropo Rad:
    Ich brauche bald auch ein neues, denn meine neue Arbeitsstelle möchte ich größtenteils mit dem Rad aufsuchen. Da muss ich nochmal los …
    Dir nun viel Erfolg weiterhin.

    Antworten
    • Sarah
      Sarah sagte:

      Liebe Nathalie,

      weniger Online – Bestellungen, das ist eine super Idee für die Fastenzeit.
      Meiner Geldbörse würde das sicherlich auch gut tun 😉

      Ich drücke dir die Daumen, das du deine Vorsätze umsetzen kannst:)

      Ganz liebe Grüße,
      Sarah
      Bloggerin bei Excelsior

      Antworten
  6. Stella
    Stella sagte:

    Liebe Sarah,
    Ein sehr toller Beitrag 🙂
    Ich habe in meinem Auto zum Einkaufen immer einen Korb oder eine Tasche mit, das hab ich mir seit einiger Zeit angewöhnt.
    Thema Fahrradfahren: Ich habe ein ganz tolles rotes Holland-Fahrrad und fahre bei schönem Wetter damit zur Arbeit. Man ist an der frischen Luft und fühlt sich richtig gut 🙂 …und wie du schon gesagt hast, es ist gut für die Umwelt.

    Antworten
    • Sarah
      Sarah sagte:

      Liebe Stella,
      voll gut, dass du an deinen Korb denkst 🙂
      Fahrradtouren sind doch auch einfach klasse oder? Ich freue mich auch schon auf gutes Fahrrad – Wetter 🙂

      Liebe Grüße,
      Sarah
      Bloggerin bei Excelsior

      Antworten

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