Eine Fahrradtour zum Blumenfeld

Jeder der mich kennt weiß, wie sehr ich Blumen liebe. Im Sommer, wenn die vom Bauern angelegten Blumenfelder blühen, bin ich Stammgast. Ob im Haus oder auf dem Gartentisch – bei uns gibt es immer frische Blumen.

Mit dem Fahrrad bin ich in 5 Minuten am Blumenfeld und kann mir ganz kreativ einen Strauß selbst zusammenstellen. Ich liebe das! Nicht nur, weil kostengünstige, frische Blumen geboten werden, vor allem mag ich das Erlebnis im Blumenfeld zu stehen. Ich entscheide, welche Blumen es Zuhause in meine Vase schaffen.

Eine Fahrradtour zum Blumenfeld

Aber jetzt mal Hand aufs Herz: wer von euch hat schon Blumen geschnitten und hat danach nicht einen Cent in die Box geschmissen? Wenn man es mal ganz genau nimmt, dann ist das Diebstahl. Die Bauern stecken so viel Mühe und Geld in das Anlegen eines Feldes. Sie sähen im Frühjahr die Samen aus und nehmen sich sehr viel Zeit für diese Arbeit. Ein wenig Anerkennung sollte da schon drin sein. Außerdem ist es auch für die Landwirte ein Nebenerwerb. Und jetzt mal ehrlich – so richtig rentabel ist der Verkauf nicht.

Leider nimmt auch der Diebstahl der Bargeldbeträge aus den Kassen zu. Ich beobachte oftmals, dass diese Kassen einbetoniert und diebstahlsicher gemacht wurden.

Als ich mich mit dem Thema näher beschäftigte, blieb mir ein Satz in einem Bericht von einem Landwirt immer im Kopf hängen: “Eigentlich stecke ich mehr Geld in ein Blumenfeld, als was ich daran verdiene. Aber ich mache es gern und nehme die Arbeit auf mich, um die Menschen mit frischen Blumen zu erfreuen.”

Eine Fahrradtour zum Blumenfeld

Der Verkauf läuft auf Vertrauensbasis – wo findet man das heute noch? Wir sollten unbedingt an uns appellieren und die Preise auf den Schildern der Blumenfelder einhalten.

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