Minimalismus: Weniger ist mehr – Tipps zum erfolgreichen Ausmisten

Lifestyle

Kennt ihr das auch? Ihr wollt entrümpeln und nehmt euch richtig viel vor, aber bereits beim ersten Teil, das ihr in die Hand nehmt, kommt ihr ins Grübeln und könnt euch nicht trennen? Wir gehen dem Thema Minimalismus auf den Grund und erklären euch, welche Vorteile dieser Lifestyletrend mit sich bringt und mit welchen Tipps ihr euer zu Hause etwas minimalistischer gestalten könnt.

Minimalismus – weniger ist mehr

Neue Vorsätze, neue Ziele, neue Projekte

Ein Jahreswechsel ist für viele Menschen die Zeit für Vorsätze und kleine Veränderungen. Wir lassen das hinter uns liegende Jahr Revue passieren und freuen uns auf das Kommende, indem wir uns unter anderem Ziele setzen, neue Projekte angehen oder einen Neustart wagen. Im letzten Blogbeitrag gab die liebe Sarah ein paar tolle Tipps, wie man seine neuen Jahresvorsätze auch wirklich einhalten kann. Wie sieht’s bei euch aus? Habt ihr schon alle guten Vorsätze über Bord geworfen oder seid ihr noch total motiviert dabei?

Minimalismus – weniger ist mehr

Ausmisten, entrümpeln und Ballast loswerden

Das Neujahr ist übrigens nicht nur die beste Gelegenheit sich von schlechten Gewohnheiten zu verabschieden, sondern auch von altem Ballast. Nach der üppigen Weihnachtszeit verspüren viele oftmals ein erdrückendes Gefühl. Es besteht der Wunsch, sich die Leichtigkeit und Luftigkeit des Frühlings in die eigenen vier Wände zu holen. Hierzu gehört auch, seine Wohnung auf Vordermann zu bringen. Wenn sich die Regale füllen, die Schränke aus allen Nähten platzen und kaum noch Stauraum bieten, wird es eindeutig Zeit aufzuräumen und Platz zu schaffen. Und damit ist nicht der Frühjahrsputz gemeint! Schließlich sammelt sich innerhalb eines Jahres so vieles an, da tut es der Wohnung und vor allem der Seele mal ganz gut, sich von überflüssigem Ballast zu verabschieden. Du wirst staunen, wie wenig du eigentlich zum Leben und Glücklichsein brauchst. Und das heißt nicht, dass du gleich auf alles verzichten musst im Leben, nur auf so viel wie dir guttut. Für den Begriff Minimalismus gibt es keine allgemeingültige Definition und keine Regeln. Es ist eher etwas Persönliches, das jeder individuell für sich selbst definieren muss.

Minimalismus – weniger ist mehr

Betrachte diesen Lebensstil auch als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft. Hier geht es darum, mit wenig zu leben und nur das zu besitzen, was man wirklich liebt und braucht. Durch die Konzentration auf das Wesentliche entstehen mehr Einfachheit und mehr Freude am Leben. Weniger zu haben, heißt also auch mehr Zeit und Geld für Dinge zu haben die einen wirklich erfüllen.

Also nichts wie ran ans Ausmisten – mit den folgenden Tipps:

  • Formuliere dir ein positives Ziel, welches du mit dem Entrümpeln erreichen möchtest, z. B. mehr Platz im Arbeitszimmer schaffen.
  • Motiviere dich, indem du dir vor Augen hältst, wie das Leben, der Dachboden, der Kleiderschrank, der Schreibtisch etc. aussehen wird, nachdem es du es erledigt hast.
  • Setze dir Zeitlimits, wann du spätestens aktiv werden möchtest und wie lange die Arbeit dauern soll.
  • Wenn dir das Ausmisten als ein viel zu großer und unüberwindbarer Berg erscheint, teile dir deine Aufgaben in kleinere Schritte, z.B. jeden Tag nur ein paar Minuten oder für den Anfang erstmal nur eine Schublade.
  • Beginne dich von einfachen Dingen, die dir emotional nicht so viel bedeuten, zu trennen. Danach folgen die liebgewonnenen Erinnerungsstücke.
  • Stelle dir beim Ausmisten immer wieder die folgenden Fragen: Macht mich dieser Gegenstand glücklich? Wie oft habe ich diesen Gegenstand in den letzten Jahren benutzt? Behalte ich ihn nur, weil es ein Geschenk war? Wenn dieser Gegenstand verloren ginge, würde ich diesen wiederkaufen?
  • Besorge dir zum Sortieren ein paar Kisten (eine Müllkiste, eine Schatzkiste, eine Verschenkkiste, eine Flohmarktkiste und eine Reparaturkiste).
  • Denk dran, was ein Jahr lang nicht mehr benutzt oder benötigt wurde, kann weg (außer wichtige Unterlagen mit einer gesetzlichen Aufbewahrungspflicht).

Wohin mit den ausgemisteten Gegenständen?

  • Verkaufe die Sachen auf Flohmärkten, Ebay Kleinanzeigen, Facebook etc. und verdiene nebenbei Geld für neue Träume, neue Ziele oder einfach nur ein schönes Fahrrad.

    Neues Jahr, neue Träume, neue Ziele, neues Fahrrad

  • Gut erhaltene Dinge kann man prima spenden. Krankenhäuser, Stadtbüchereien oder Schulen freuen sich über Bücher, Kindergartenstätten über Spielzeug.
  • Packe eine “zu verschenken” – Kiste und stelle sie an den Straßenrand.
  • Alles was kaputt, überholt oder überflüssig ist, wird entsorgt. Sei es auf dem Wertstoffhof, im Altkleidercontainer, im Hausmüll oder auf dem Sperrmüll.

Fazit: Minimalismus ist ein guter Weg zu mehr Freiheit, Nachhaltigkeit, Glück und Leichtigkeit im Leben.

Wie sieht’s bei euch aus? Fällt es euch leicht sich von Dingen zu trennen oder tut ihr euch schwer damit, Dinge loszulassen?

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