Warum Yoga und Radfahren ein echtes Dreamteam sind!

Lifestyle

Du planst demnächst eine Fahrradtour oder hast einfach nur Lust, ein paar Runden zu drehen und überschüssige Pfunde loszuwerden? Warum gerade Yoga der beste Ausgleichssport für Radfahrer ist und mit welchen Übungen Du Dir den Muskelkater ersparen kannst, verraten wir im folgenden Blogbeitrag.

Mit Yoga besser Radfahren

Ja, Ihr habt richtig gelesen! Radfahren und Yoga können ein echtes Dreamteam sein. Gerade wer viel und regelmäßig Rad fährt, sollte nach einer optimalen Ausgleichssportart suchen. Warum? Beim Radfahren befindet sich der Oberkörper immer in der gleichen statischen Position, während bei der unteren Körperhälfte Beine und Hüfte überwiegend gestreckt werden. Auf lange Sicht verkürzt sich die Muskulatur in diesem Bereich und andere Muskeln und Sehnen müssen die Arbeit übernehmen, was oftmals zu Muskelkater führt. Darüber hinaus wird durch die oft gekrümmte Haltung auf dem Rad der Brustkorb nicht geöffnet und die Wirbelsäule überlastet. Yoga als Ergänzung zum Radfahren fördert die Leistungsfähigkeit aller Muskeln gleichermaßen und stärkt so die Körperbeherrschung. Somit können Verletzungen vorgebeugt und der Komfort auf dem Rad gesteigert werden.

Probiere es selbst und gönne Dir eine kleine Yogareise mit den folgenden 3 Übungen für Radfahrer.

Gegrätschte Vorbeuge mit Schulteröffnung

Gegrätschte Vorbeuge mit Schulteröffnung

WOZU: Diese Übung dehnt die Beine, welche beim Radfahren besonders belastet werden. Zudem wird die Wirbelsäule entlastet und die Schultern werden geöffnet. Diese Bewegung ist der ideale Ausgleich zur gebeugten Haltung am Bike.

WIE: Komm in eine weite Grätsche und bring deine Füße parallel zueinander, sodass Deine Zehen nach vorne zeigen. Dabei beugst Du Dich leicht und kippst das Becken nach vorne. Verschränke nun die Hände hinter dem Rücken und rolle mit gebeugten Ellenbogen deine Schulter in einem großen Kreis nach hinten. Ziehe dabei die Schulterblatt- und Ellenbogenspitzen zueinander, um den Brustkorb zu öffnen. Komm mit einem langen Rücken nach vorne in die Vorbeuge. Während Arme und Beine gestreckt bleiben, lässt Du den Kopf hängen und nimmst dabei 5-10 tiefe Atemzüge. Nun kannst Du die Arme wieder lösen und den Oberkörper aufrollen.

Tempelsitz

WOZU: Längere Fahrten auf dem Sattel können zu einer Verkürzung der Gesäßmuskulatur führen. Mit dieser Übung kannst Du Abhilfe schaffen, indem die Muskulatur in diesem Bereich gedehnt und geöffnet wird.

Tempelsitz

WIE: Das Gewicht ist auf dem linken Fuß gleichmäßig verteilt. Hebe das rechte Knie an und lege das Fußgelenk auf das linke Knie. Gehe mit dem Standbein leicht in die Hocke und schiebe das Gesäß nach hinten raus. Halte Dich am oberen Bein fest und öffne den Brustkorb nach vorne, um eine Kurve im unteren Rücken zu erzeugen. Drücke nun die Handinnenseiten vor der Brust aneinander und halte diese Position mehrere Atemzüge lang. Wechsle anschließend das Standbein.

Twisted Lizard

WOZU: Bei langen sitzenden Tätigkeiten sind die Hüftbeuger / Hüftstrecker oft verkürzt. Diese Übung verspricht eine wunderbare Dehnung in diesem Bereich, öffnet zudem die Schulter und stärkt die obere Rückenmuskulatur.

Twisted Lizard

WIE: Beginne in einem Ausfallschritt mit dem linken Fuß. Setze das hintere Knie ab und öffne Dein vorderes Bein und Deinen Fuß etwas zur Seite. Drehe nun Deinen Brustkorb zum vorderen Bein und lege die linke Hand auf den linken Oberschenkel. Rolle die obere Schulter weit zurück. Mithilfe der Rückenmuskulatur ziehst Du die Schulterblattspitzen zueinander, um den Brustkorb weiter zu öffnen und die Wirbelsäule zu rotieren. Diese Position mehrere Atemzüge halten und anschließend das Bein wechseln.

Achtung: Dehne nur, wenn Du warm bist! Starte mit den Yoga-Übungen also am besten erst nach der Fahrradtour bzw. nach dem Radsport.

Fazit: Gegensätze ziehen sich an! Im Vergleich zu vielen anderen Sportarten geht es beim Yoga nicht darum, den Körper enorm zu beanspruchen, sondern eher darum, ihn nach einer Phase der Anspannung bewusst zu entspannen. Aus diesem Grund ist Yoga die ideale Ergänzung für sportliche Aktivitäten wie Joggen, Radfahren, Reiten, Wandern, Bergsteigen, Krafttraining und vieles mehr.

Machst Du auch gerne Yoga als Ausgleichssportart? Was sind Deine Lieblingsübungen?

Wenn Du zum Thema Yoga mehr erfahren möchtest, schau gerne bei der Yoga-Lehrerin @aminortonyoga auf Instagram vorbei und lass Dich inspirieren.

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