Einfach mal tief durchatmen und neue Kräfte tanken bitte!

Lifestyle

Endlich mal so richtig durchatmen zu können, das wünscht sich aktuell jeder. Die steigenden Temperaturen sorgen für dicke Luft und übermäßiges Schwitzen unter der Maske. Stundenlanges Tragen führt bei dem einen oder anderen sogar zu Atemnot, Schwindel und Kopfschmerzen. Nichtsdestotrotz ist es unsere Pflicht und Verantwortung gegenüber uns und unseren Mitmenschen eine Maske zu tragen, um so die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. In dem folgenden Blog-Beitrag erklären wir Dir, worauf Du bei der Maskenpflicht achten solltest und wie Du trotz Maske gut durch den Sommer kommst.

Dir fällt das Atmen unter dem Mund-Nasen-Schutz schwer? Diese Tipps helfen Dir, besser Luft zu bekommen:

  • Trage die Maske nicht allzu lange und nur dort, wo es wirklich nötig ist.

    Tipps zum Mund-Nasen-Schutz

  • Wenn möglich, erledige Deine Einkäufe am besten gleich morgens oder abends. Um diese Zeit ist die Luft etwas frischer und kühler.
  • Auf den Stoff kommt es an! Wähle beim Kauf oder bei der Herstellung Deiner Maske das richtige Material aus. Gut geeignet ist eine Kombination aus Jersey und Biberstoff, da diese besonders atmungsaktiv sind.
  • Wenn Du Dir selbst einen Mund-Nasen-Schutz bastelst, kannst Du den Hohlraum vor Mund und Nase gezielt etwas luftiger gestalten. So hast Du mehr Platz zum Atmen und verhinderst zudem, dass der Stoff beim Einatmen an die Nase gepresst wird und das Atmen zusätzlich erschwert.
  • Sobald Deine Maske vom Schwitzen feucht geworden ist, solltest Du diese umgehend wechseln. Schließlich ist ein feuchter Mund-Nasen-Schutz der ideale Nährboden für Bakterien und Pilze. Zur Not solltest Du immer eine Ersatzmaske mit dabeihaben.
  • Wer an heißen Sommertagen mit Bus oder Bahn fährt, fühlt sich oft wie in einer Sauna. Hier empfehlen wir stattdessen, öfter mal das Fahrrad zu nehmen. Ganz ohne Maske, stärkt das Radeln Deine Lunge, Dein Immunsystem und lässt Dich einfach mal tief durchatmen. Bitte halte auch hier den nötigen Sicherheitsabstand zu Deinen Mitmenschen ein!
  • Achte auf Deine Atemtechnik! Trotz Maske solltest Du nicht zu flach und schnell atmen. Bitte tief durch die Nase in den Bauch einatmen und mit gespitztem Mund ausatmen. Durch diesen Widerstand beim Ausatmen werden Deine Atemwege erweitert und die Lunge entleert.

    Tipps zum Mund-Nasen-Schutz

  • Viele machen es schon irgendwie automatisch – beim Ausatmen unter dem Mundschutz die Lippen einziehen. So wird der Luftstrahl nicht abgefangen und im besten Fall kann mehr Luft entweichen.
  • Wenn möglich, solltest Du zwischendurch an die frische Luft rausgehen und die Maske – unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes – absetzen, um Sauerstoff zu tanken.

 

Die richtige Atmung

Auf die richtige Atmung kommt es an!

Atmen ist lebenswichtig – Während der Körper dabei mit frischem Sauerstoff versorgt wird und Kohlenstoffdioxid aus dem Körper ausgeatmet wird, verändert die richtige Atmung auch zeitgleich unsere Stimmung. So neigen wir bei Stress eher dazu flach und schnell zu atmen, was unseren Körper zusätzlich belastet. Kommen wir zur Ruhe, entspannt sich auch der Atem wieder. Mit den richtigen Atemtechniken lernst Du tief und richtig zu atmen, was Dir dabei hilft Stress zu reduzieren und Dein Wohlbefinden sowie Gesundheit zu stärken.

Neigst Du auch zur Kurzatmigkeit? Dann probiere es doch einfach mal mit der folgenden Übung:

  1. Lege Dich bequem auf den Rücken und winkle Deine Beine an. Deine Füße stehen dabei flach auf dem Boden. Nun legst Du eine Hand auf die Brust und die andere Hand auf den Unterbauch.
  2. Atme langsam und tief durch die Nase ein. Spürst Du wie Dein Unterbauch sich dabei wölbt, während die Hand auf der Brust bei dieser Bewegung fast gar nicht mitgeht? Bitte achte darauf, Deine Schultern nicht hochzuziehen, denn so wird der Brustkorb nicht erweitert, sodass sich die Lunge nicht genügend ausdehnen kann.
  3. Nun spitzt Du leicht Deine Lippen und lässt die Luft langsam gegen den Widerstand ausströmen. Spürst Du, wie der Unterbauch sich wieder senkt, während die Hand auf der Brust sich kaum rührt?

Wie kommt Ihr mit den steigenden Temperaturen und der aktuellen Maskenpflicht klar? Was hilft Euch dabei, einfach mal tief durchzuatmen?

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