Radfahren im Herbst – Darauf solltest Du achten

Lifestyle

Die aktuelle Corona-Situation hat zu einem Fahrrad-Boom geführt. Auch im Herbst ist mit neuen Rekordwerten beim Radfahren zu rechnen. Doch was ist, wenn es stürmt und regnet? Ist das Fahrrad bei herbstlicher Regennässe und winterlicher Kälte eine gute Alternative zu Bus und Bahn? Ganz klar – Ja! Vorausgesetzt man vermeidet Anfängerfehler und achtet auf Sicherheit sowie die richtige Bekleidung.

Der Herbst kann warm und sonnig sein, aber auch kalt und nass. Feuchtes Laub und Matsch machen die Fahrbahn zur Rutschbahn, es wird früher dunkel, die tiefstehende Sonne blendet und nicht zu vergessen der ständige Regen und Wind, der uns das Vorankommen erschwert. Trotzdem sind auch bei Schmuddelwetter immer mehr Radfahrer unterwegs. Aufgrund der aktuellen Corona-Krise fühlen sich viele Menschen im Sattel sogar sicherer als in Bus und Bahn. Ohne Vorbereitung sollte man der nassen Jahreszeit allerdings nicht entgegenradeln. Wie Ihr sicher ans Ziel kommt und welches Fahrradzubehör Euch dabei helfen kann, verraten wir Euch hier.

Radfahren im Herbst

  • Reifen prüfen

Checke das Profil der Reifen. Ist noch genug Bodenhaftung möglich? Auf glattem Untergrund eignen sich breite, pannensichere Reifen besser als dünne Sportreifen. Zur Not kannst du den Luftdruck ein bisschen reduzieren und so die Auflagefläche vergrößern.

  • Fahrradbeleuchtung und Reflektoren kontrollieren

Ohne funktionierende Beleuchtung solltest Du erst gar nicht losfahren, denn sehen und gesehen werden ist das A & O im Straßenverkehr. Zur vorgeschriebenen Beleuchtung gehören ein weißer Frontscheinwerfer und ein rotes Rücklicht, welches auch eine Standlichtfunktion haben darf. Achtung, Stirnlampen oder Lampen, die am Helm oder am Arm befestigt werden, dienen höchstens als Zusatzlicht und entsprechen nicht der Straßenverkehrsordnung. Bitte achte auch darauf, dass der Lichtkegel des Frontscheinwerfers etwa 10 Meter vor dem Rad auf die Straße fällt und nicht zu hoch eingestellt ist. So vermeidest Du, dass andere Verkehrsteilnehmer geblendet werden.

Ebenso solltest Du darauf achten, dass alle Reflektoren vorhanden sind.  Einer nach vorne in Weiß, einer nach hinten in Rot sowie gelbe Reflektoren an den Pedalen und durchgehende Reflexstreifen an der Flanke (Alternativ: zwei gelbe Speichenreflektoren in den Speichen oder reflektierende Speichenclips an jeder Speiche).

  • Bremsen prüfen

In der nassen Jahreszeit sollten auch Bremsen gut funktionieren. Vor allem Felgenbremsen haben bei Nässe oder Eis einen längeren Bremsweg. Bei Matsch und Schnee schreitet der Verschleiß besonders schnell voran. Deswegen solltest Du unbedingt die Bremsbeläge prüfen und frühzeitig wechseln.

  • E-Bike Schutz

E-Bike Schutz

Im Herbst und Winter sollten E-Bikes trocken und geschützt stehen, z.B. im Keller, in der Garage, im Hausflur oder unter einer Schutzhülle. Über Nacht solltest Du den Akku unbedingt mit ins Haus nehmen, so wird die Batterie bestens vor Kälte geschützt. Wenn Du Deinem Akku zudem noch etwas Gutes tun möchtest besorgst Du Dir einen Neopren-Überzieher. Das wasserdichte Neopren verhindert das Eindringen von Wasser und Schmutz, während das weiche Material als Stoßdämpfer gegen Steinschlag sorgt. Zudem isoliert der Akkuschutz die empfindlichen Lithium-Ionen-Zellen bei Kälte und verringert dadurch die temperaturbedingte schnellere Entladung. Neopren-Überzieher gibt es auch als Motor-, Display- und Lenkerschutz.

  • Kette prüfen & reinigen

Ähnlich wie bei der Bremse werden auch Kettenblätter, Kassette und Kette durch die entsprechende Witterung stärker beansprucht. Achte unbedingt auf die richtige Einstellung der Komponenten und tausche auch hier Verschleißteile rechtzeitig aus. Damit Deine Kette möglichst geschmeidig bleibt und Schmutz und Rost keine Chance haben, solltest Du diese regelmäßig von Verschmutzungen befreien und ölen. Hier gilt: Weniger ist mehr! Überschüssiges Öl solltest Du mit einem Lappen entfernen.

  • Auf Sturzfallen achten

Nasses Laub, matschiger Untergrund, Gullydeckel, Straßenbahnschienen, aber auch Glatteis können schnell zum Sturz führen. Fahre lieber fünf Minuten früher los als sonst und nehme ein bisschen Tempo raus. Vermeide abrupte Schlenker, scharfe Bremsmanöver und halte unbedingt ausreichend Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern ein.

  • Rutschfeste Pedalen

Radfahren im Herbst

Gerade bei Nieselregen kann es oft passieren, dass beim Aufsteigen der Fuß von den Pedalen abrutscht, was schnell gefährlich werden kann. Vor dem Losfahren solltest du unbedingt prüfen, ob die Pedalen frei von Laub oder Matsch sind. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann spezielle Pedalen mit rauer Oberfläche montieren.

  • Helle Kleidung

Helle Kleidung mit reflektierenden Elementen erhöht die Sicherheit. Aber auch reflektierende Westen oder Schärpen sowie Helme mit integrierten Reflektoren sorgen für bessere Sichtbarkeit.

  • Fahrradbekleidung im Zwiebelprinzip

Kombiniere je nach Außentemperatur mehrere Bekleidungsschichten miteinander. Das sogenannte Zwiebelprinzip besteht aus drei aufeinander abgestimmten, dünnen und leichten Schichten, wobei jede Schicht eine besondere Funktion übernimmt. Bei sehr kalten Temperaturen kannst Du auch ruhig eine weitere Schicht hinzufügen. Der Vorteil der Bekleidung nach dem Zwiebelprinzip besteht darin, dass Luftpolster zwischen den einzelnen Schichten entstehen. Diese isolieren und sorgen somit für zusätzliche Wärme.

  • Hände, Knie, Füße und Kopf vor Kälte schützen

An den Knien, Händen und Füßen ist der wärmende Mantel aus Muskulatur und Fettgewebe am dünnsten. Aus diesem Grund können die dort sitzenden Gelenke schnell auskühlen. Empfehlenswert sind hier Knielinge, winddichte Hosen, die vor Zug und Auskühlung schützen, Neoprensocken, beheizbare Einlegesohlen oder Thermo-Sohlen, Winterhandschuhe bzw. Thermohandschuhe. Da ein Großteil der Körperwärme über den Kopf verloren geht, sollte auch dieser geschützt gut sein. Hier eignen sich besonders Fahrradmützen, die perfekt unter den Helm passen oder Helmcover, die vor Regen, Wind und Kälte schützen.

  • Helm tragen

Zu der wohl wichtigsten Sicherheitsausrüstung zählt der Helm! Denke immer daran, der Kopf ist der empfindlichste Teil vom Körper. Generell sollten alle E-Biker einen Helm tragen, hier wird die Geschwindigkeit der Fahrer leider oft unterschätzt. Aber auch diejenigen, die mit einem normalen Bike unterwegs sind, sollten die Gefahr nicht unterschätzen. Und mal ehrlich, die Zeit in der Fahrradhelme als uncool galten, ist nun endgültig vorbei. Mittlerweile können Helme richtig gut aussehen und gelten sogar als cooles Lifestyle-Accessoire. Mit einem Helm auf dem Kopf gehst Du vor allem aber auch Kindern gegenüber als Vorbild mit gutem Beispiel voran.

Kleine Helfer für den Herbst

Allein Radfahren ist toll, aber mit dem richtigen Accessoire an der Seite macht´s doppelt so viel Spaß! Ein Blick in unseren EXCELSIOR Katalog lohnt sich. Dort gibt es eine Menge toller Accessoires für Dein EXCELSIOR Bike. Schau doch einfach mal vorbei und entdecke unsere Lieblingsstücke.

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Auch wenn der Herbst ganz schön ungemütlich sein kann. Radfahren ist gesund! Schließlich stärken Bewegungsaktivitäten an der frischen Luft das Immunsystem. In diesem Sinne: Rauf auf den Sattel und gesund bleiben!

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