Energie sparen im Alltag

Lifestyle

„Mach das Licht aus, wenn du nicht im Zimmer bist!“ Na, wer kennt diesen Satz noch von früher? Heutzutage ist es für jeden klar, wer Energie einspart, tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern hat auch mehr Geld für andere Dinge im Leben übrig. Und doch erwischt man sich immer wieder dabei, wie man vergisst, dafür zu sorgen, dass alle Elektrogeräte nach Gebrauch wirklich keinen Strom mehr ziehen. Der Fernseher läuft im Standby-Modus, das Ladekabel steckt aus Bequemlichkeit dauerhaft in der Steckdose und die Pizza wird erst in den Ofen geschoben, wenn dieser auf Hochtouren läuft – das sind nur wenige Alltagsbeispiele. Nicht nur im Haushalt wird ordentlich Energie verbraucht, auch unterwegs. So wird zum Supermarkt um die Ecke gleich das Auto genommen anstatt des Fahrrades – einfach, weil’s bequem und schneller ist. Kurze Strecken steigern nicht nur den Kraftstoffverbrauch. Sie sind auch Gift für Motor und Umwelt!

Am 05. März ist Internationaler Energiespartag. Ein guter Anlass, mal wieder über den eigenen Energieverbrauch nachzudenken und alte Verhaltensmuster abzulegen. Wie du Energie sparen kannst im Alltag und auch unterwegs auf deinem E-Bike, erfährst du hier!

Wo kann man im Alltag Energie sparen?

Strom und Ressourcen sparen kann man überall – in der Küche, beim Waschen und Trocknen, bei der Beleuchtung sowie Unterhaltung, im Homeoffice, im Büro und auch unterwegs.

Wir haben einige Tipps für euch zusammengetragen:

Tipps für unterwegs

 

Tipp 1

Fahrrad statt Auto nutzen. Ob zum Supermarkt, zum Bäcker um die Ecke oder zum Arbeitsplatz – es lohnt sich ab und zu mal aufs Fahrrad zu steigen, denn Radfahren verbraucht kaum fossile Energien, schont die Umwelt und ist gut für Gesundheit und Fitness.

Tipp 2

Mit Smarthome Energie sparen. Intelligente Haustechnik und smarte Apps helfen dabei, die Heizung, das Licht und die Rollläden von unterwegs zu steuern. Das spart nicht nur Energie, sondern erleichtert auch den Alltag.

Tipp 3

Frau steuert unterwegs während einer Fahrradtour all ihre Smart Home Geräte.

Tipps für unterwegs

Stromsparmodus im Handy verwenden. Bei einer Fahrradtour irgendwo im Nirgendwo, macht es Sinn, den Energiesparmodus im Smartphone zu aktivieren. So bleibt man länger erreichbar, ohne, dass der Akku den Geist aufgibt.

Tipps zum Energie sparen beim E-Bike

 

Frau nutzt E-Bike als Alternative zum Auto und schont dabei den eigenen Geldbeutel und die Umwelt.

Tipps zum Energiesparen beim E-Bike

  • Die richtige Lagerung. Lithium-Ionen-Komponenten sind dafür bekannt, dass sie empfindlich auf Temperaturen reagieren. Sowohl ein zu langer Aufenthalt in der Sonne als auch Minusgrade können den Akku nachhaltig schädigen. Sollte das Rad draußen im Carport oder Gartenhaus stehen, empfiehlt es sich den Akku getrennt vom Bike aufzubewahren, z.B. im Keller oder Abstellraum. Ideale Lagertemperaturen liegen zwischen 10 und 15 Grad.
CONTEC Akkuschutz aus Neopren ist wasserabweisend und bietet einen Rundumschutz des Rahmenakkus vor Witterungseinflüssen, Stößen und Kratzern.

CONTEC Akkuschutz

Tipp: Ein Akkuschutz isoliert die empfindlichen Lithium-Ionen-Zellen vor Kälte und verringert dadurch die temperaturbedingte schnellere Entladung.

  • Anfahren und Bremsen kostet Energie. Wie beim Autofahren auch wirken sich beim E-Bike lange Strecken mit möglichst konstanter Geschwindigkeit positiv auf den Energieverbrauch aus.
  • Häufiges Laden erhöht die Akku-Lebensdauer. Früher galt das teilweise Entladen und häufiges Aufladen als schädlich. Keine Angst vor dem sogenannten Memory-Effekt, dieser tritt bei den von Bosch verwendeten Lithium-Ionen-Akkus nicht auf. Das vollständige Leerlaufen des Akkus sollte unbedingt vermieden werden!
  • Richtig schalten und pflegen. Ruhig öfter schalten, denn mit angepasster Trittfrequenz, wird die Energie vom Akku am besten genutzt. Eine gut gepflegte Kette und Schaltung sorgen ebenso dafür, Energie zu sparen und die Reichweite zu erhöhen. Auch sollte für einen optimalen Reifendruck gesorgt werden.

Tipps zum Energie sparen im Haushalt

Küche

Tipp 1

Wasserkocher anstelle des Herds nutzen. Wer zum Kochen heißes Wasser braucht, sollte sich für den Wasserkocher entscheiden und das aufgekochte Wasser anschließend in den Topf umfüllen. Das geht einfach am schnellsten und man verbraucht dabei weniger Energie.

Tipp 2

„Jeder Topf findet seinen Deckel“. Ein passender Deckel beim Kochen sorgt dafür, dass sich die Garzeit verkürzt und man beim Kochen deutlich weniger Energie verbraucht.

Tipp 3

Richtige Herdplatte wählen. Topf bzw. Pfanne und Herdplatte sollten immer aufeinander abgestimmt werden. Ist die Platte zu groß, so löst sich ein großer Teil der Hitze in Luft auf. Ist die Platte hingegen zu klein für den Topf, wird für das Erhitzen mehr Energie benötigt.

Tipp 4

Restwärme nutzen. Sowohl im Backofen als auch auf dem Herd kann man die Restwärme hervorragend nutzen, um das jeweilige Gericht fertig zu garen. Hierzu einfach den Backofen oder den Herd fünf bis zehn Minuten eher ausschalten.

Tipp 5

Auf das Vorheizen verzichten. Ob Tiefkühlpizza oder Aufbackbrötchen – hier kann man ohne Qualitätsverlust auf das empfohlene Vorheizen verzichten. Da sich die angegebene Backzeit dadurch verlängern kann, einfach zwischendurch mal öfter ins Rohr schauen.

Tipp 6

Spülmaschine statt Spülen mit der Hand. Spülmaschinen verbrauchen weniger heißes Wasser und weniger Energie als das Abwaschen mit der Hand. Die Maschine sollte nicht zu leer und nicht zu voll sein. Die meisten Waschprogramme verfügen über einen langen Geschirrtrockenmodus, der meistens überflüssig ist. Hier einfach den Trocknungsvorgang vorzeitig ausschalten, das Geschirr trocknet bei offener Tür praktisch von selbst.

Tipp 7

Gefrierfach regelmäßig abtauen. Eine 1cm dicke Eisschicht verdoppelt den Stromverbrauch des Gefrierfachs.

Waschen, Trocknen und Bügeln

Tipp 1

Auf Energieeffizienzlabel achten. Beim Kauf einer Waschmaschine lieber ein Gerät mit hoher Energieeffizienz wählen, möglichst A+++. Das gilt auch für den Kauf von Spülmaschinen, Trocknern und sonstigen Geräten.

Tipp 2

Mit tiefen Temperaturen waschen und ohne Vorwäsche. Mit modernen Waschmaschinen ist eine Kochwäsche nur noch selten notwendig. So wird normal verschmutzte Wäsche auch bei niedrigeren Temperaturen, wie 40 statt 60 Grad, sauber. Das spart pro Waschgang fast die Hälfte an Strom ein und schont zudem die Textilien. Sollte die Kleidung nicht so stark verschmutzt sein, kann auch auf die Vorwäsche verzichtet werden. Ansonsten kannst du Flecken einfach vorbehandeln.

Tipp 3

Eco-Funktion nutzen. Im Eco-Modus wird zwar die Waschzeit verlängert, der Energieverbrauch jedoch reduziert.

Tipp 4

Fassungsvermögen ausnutzen. Die Waschmaschine oder der Trockner sollten nur voll beladen angeschaltet werden.

 Tipp 5

Wäsche draußen trocknen. Bei gutem Wetter die Wäsche einfach draußen zum Trocknen aufhängen.

Tipp 6

Trockenstufe „Bügeltrocken“ wählen. Soll die Wäsche nach dem Trocknen direkt gebügelt werden, einfach das Programm „Bügeltrocken“ wählen. Das spart Zeit und Energie.

Tipp 7

Beidseitig bügeln und Restwärme nutzen. Mit einem wärmereflektierenden Bügelbrett spart man ebenso Zeit und Energie. Wie beim Kochen, kann man beim Bügeln mit Restwärme arbeiten.

Tipp 8

Bügeleisen regelmäßig reinigen und entkalken. Mit einem gepflegten Bügeleisen verkürzt sich nicht nur die Bügelzeit, auch unschöne Kalkflecken lassen sich vermeiden.

Bad

Tipp 1

Duschen statt Baden. Mit dem Wasserverbrauch, der bei einem Vollbad entsteht, könnte man vier Tage lang täglich dreieinhalb Minuten duschen.

Tipp 2

Föhn auf niedrigster Stufe nutzen. Dies spart nicht nur Strom, sondern schont auch die Haarpracht vor Schäden. Noch besser ist es allerdings, die Haare an der Luft trocknen zu lassen.

Tipp 3

Bei Kleingeräten den Stecker ziehen. Sowohl beim Elektrorasierer als auch bei der elektrischen Zahnbürste geht im Standby-Betrieb stets etwas Energie verloren. Hier nach dem Aufladen der Geräte den Stecker ziehen und den Akku ruhig leerlaufen lassen.

Tipp 4

Wassersparende Armaturen

Mit wassersparenden Armaturen in der Dusche oder am Waschbecken wird die Durchlaufmenge reduziert, indem dem Wasserstrahl Luft beigemengt wird. So wird nicht nur Wasser eingespart, sondern auch Energie, die zum Erhitzen benötigt wird.

Beleuchtung und Unterhaltung

Beim Verlassen des Zimmers sämtliche Lichtquellen ausschalten.

Licht aus

Tipp 1

Tageslicht ist kostenlos. Gerade in den Sommermonaten sollte so lange wie möglich das Tageslicht genutzt werden. Also auf mit den Vorhängen, Gardinen oder Rollläden!

 

Tipp 2

Glüh- und Halogenlampen durch sparsame LED-Lampen ersetzen. LEDs können den Energiebedarf an Licht um bis zu 90 % senken und haben zudem eine längere Lebensdauer als herkömmliche Glühbirnen.

Tipp 3

Bewegungsmelder installieren. In Bereichen, in denen man sich nur kurz aufhält, lohnt es sich Bewegungsmelder anzubringen.

Tipp 4

Standby-Modus vermeiden. Fernseher, Spielkonsolen, DVD-Player, Kaffeemaschinen, Mikrowellen usw. verbrauchen auch im Standby-Modus Strom. Hier also besser den Stecker ziehen oder in eine Steckdosenleiste investieren. Auch Ladegeräte von Smartphones, Tablets oder Kameras sollten bei Nichtgebrauch nicht unnötig an der Steckdose hängen.

Tipp 5

Helligkeit von Bildschirmen anpassen. Ob beim Fernseher, Laptop oder Smartphone – durch zu hohe Helligkeit verbraucht der Bildschirm mehr Strom.

Heizen und Lüften

Tipp 1

Stoßlüften statt auf Kipp. Besser mehrmals täglich Stoßlüften, das bringt nicht nur mehr Sauerstoff rein, sondern spart auch Energie.

Tipp 2

Raumtemperatur senken. Wer die Raumtemperatur um nur ein Grad senkt, spart fünf bis zehn Prozent Heizenergie. Gerade im Schlafzimmer sorgen kühlere Temperaturen für ein gutes Raumklima. Hier also besser zu einer etwas dickeren Decke greifen als zum Thermostat.

Frau kontrolliert den Thermostat und dreht die Heizung runter, um Energie zu sparen.

Raumtemparatur senken

Tipp 3

Heizung entlüften. Wer jährlich vor Beginn der Heizsaison im Herbst seine Heizkörper entlüftet, spart im Winter teure Heizkosten.

Tipp 4

Heizung runter und Tür zu. Offene Türen führen dazu, dass Wärme entweicht und kältere Räume mit beheizt werden.

Büro / Homeoffice

Tipp 1

Laptop statt Desktop nutzen. Laptops verbrauchen grundsätzlich viel weniger Strom als Desktop-Computer.

Tipp 2

WLAN-Funktion nachts deaktivieren. Viele Geräte verfügen über eine Zeitschaltuhr. So kann das WLAN nachts automatisch ausgeschaltet werden.

Tipp 3

Unnötige Funktionen und Programme ausschalten. Das gilt sowohl für Computer als auch für Smartphones. Je weniger Dienste und Programme im Hintergrund laufen, desto weniger wird der Akku belastet.

Mülltrennung

Tipp

Recycling spart Energie. Damit Abfälle gut recycelt werden können, muss der Müll vorher richtig getrennt werden. So können aus Abfällen Rohstoffe wiedergewonnen und dann zu neuen Produkten weiterverarbeitet werden. Damit spart zwar nicht jeder Einzelne, man leistet jedoch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Du fragst dich, wie du dein altes Fahrrad oder die abgenutzten Fahrradteile nachhaltig entsorgen kannst? Dann schau am besten hier vorbei.

 

Seid ihr auch gerne mit eurem Fahrrad unterwegs oder mögt ihr es lieber bequem mit dem Auto? Und habt ihr noch weitere Energiespar-Tipps, die ihr empfehlen könnt? Immer her damit!

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