Am 31. Oktober ist wieder einmal Halloween. Welchen Ursprung die Tradition hat, was ihr zu Halloween so machen könnt und wie ihr einen Kürbis schnitzt verrate ich euch in diesem Artikel. Außerdem gibt es ein leckeres Kürbisbrot – Rezept für Euch.

Ich weiß ja nicht wie es bei euch ist, aber als Kind gab es das Fest Halloween bei uns gar nicht. Wir sind ausschließlich zum Nikolausfest von Tür zu Tür mit unseren Säckchen gelaufen und haben mit „Süßes oder Saures“ nach Bonbons gefragt.

Der Brauch Halloween zu feiern ist einfach zu uns nach Deutschland rüber geschwappt. Das Fest hat einen keltischen Ursprung, wurde in Irland gefeiert, verbreitete sich nach Nordamerika und dann nach Europa. Auch die Tradition Kürbisse zu schnitzen stammt aus Irland.

Zu Halloween kann man richtig coole Gruselpartys feiern, andere Leute erschrecken und die schrecklichsten Horrorfilme im TV sehen. Letzteres bevorzuge ich übrigens.

Halloween: Kürbisbrot und Kürbisschnitzen

Halloween: Kürbisbrot und Kürbisschnitzen

Halloween: Kürbisbrot und Kürbisschnitzen

Halloween – Kürbis

Ich persönlich mag die Tradition des Kürbisschnitzens total. Jedes Jahr steht auf unseren Treppenstufen vor dem Haus ein Kürbis, dem mein Mann eine witzige Fratze verpasst hat. Ich bin da leider weniger geschickt.

Eigentlich ist es ganz simpel –

  1. Zuerst solltet ihr den Kürbis (ich nehme einen Hokkaido – Kürbis) „köpfen“ und ihn von innen mit einem Messer aushöhlen. (Das Innere nicht wegschmeißen, sondern daraus ein Kürbisbrot backen!)
  2. Jetzt solltet ihr mit einem Stift ein Gesicht auf den Kürbis malen. Natürlich eignen sich hier auch Vorlagen.
  3. Und dann geht es auch schon ans schnitzen! Schnappt Euch ein scharfes Messer und los gehts!

Kürbisbrot

ZUTATEN

  • 300 g rohes Kürbisfleisch (ohne Kerne)
  • 60 ml Wasser
  • 125 ml Milch
  • 1 EL Öl
  • 250 g Weizenmehl 550
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • Etwas Wasser

Und so wird es gemacht –

Backofen vorheizen: 200 °C Umluft Ober- Unterhitze
  1. Das Kürbisfleisch kochen und pürieren.
  2. Alle Zutaten mischen und zum Kürbispüree geben.
  3. Den Teig 10 – 15 Minuten kneten und für 45 Minuten zugedeckt gehen lassen.
  4. In eine gefettete Kastenform geben und den Teig oberhalb mit einem Messer einschneiden.
  5. Im Ofen ca. 35 Minuten backen.

 

Halloween: Kürbisbrot und Kürbisschnitzen

Wie ist das bei euch? Feiert ihr Halloween? Und habt ihr auch schon Kürbisbrot gebacken?

 

Der Herbst ist nicht nur kalendarisch eingetroffen, sondern auch voll und ganz spürbar. Die Gehwege sind mit Blättern übersät und die Temperaturen wechseln von Regenschauer bis hin zu strahlendem Sonnenschein. Eigentlich der ideale Zeitpunkt, um eine neue Serie zu streamen oder es sich mit einem Buch auf dem Sofa bequem zu machen. Eigentlich. Denn als Sommermädchen fällt es mir wirklich schwer, mich auf die derzeitige Jahreszeit einzustellen. Und genau deshalb habe ich positive Eigenschaften der Herbstzeit gesucht. Aber auch gefunden?

Nirgendwo ist der Herbst wohl sichtbarer als im Wald. Es ist nicht nur das Farbspektakel, das die Baumkronen ziert. Auch am Boden gibt es einiges zu entdecken. Pilze, Kastanien, Bucheckern und Eicheln stehen, liegen oder fallen direkt vor meine Füße.

Ich weiß noch, dass ich gerade an den heißen Sommertagen die Gassi-Geh-Runden mit unserem Hund in den Wald verlagert habe, um Schatten und somit etwas Abkühlung zu bekommen. Zugegeben, bis auf Vogelgezwitscher und Bienensummen war im Wald nicht viel Aufregendes zu entdecken. Natur pur und Deko für zu Hause gibt es jetzt allemal.

Das Leben besteht nicht nur aus Schwarz und Weiß. Dass das so ist beweist die Laubfärbung. Von grün auf orange oder gar rot bis hin zu etlichen Brauntönen. In diesem Jahr ist die Farbenfreude besonders groß. Denn gemäß „Orange is the new black“ hat sich die knallige Farbe zu einer der Trendfarben 2018 gemausert. Halloween-Kürbisse sind derzeit also nicht nur aufgrund des beliebten Brauches In.

EXCELSIOR hat mit dem SWAN-RETRO in apricot salmon natürlich ebenfalls ein Trendrad in petto, welches zwar nicht nur für Herbstspaziergänge geeignet ist, die Laune dabei aber definitiv steigert.

So langsam aber sicher gefällt mir der Oktober richtig gut. Vor allem an goldenen Herbsttagen wie diesen und ich stelle fest, dass ich der aktuellen Jahreszeit mehr Tribut zollen sollte. Immerhin ist die Luft extrem erfrischend, die Umgebung um und über uns bunt und schlechtes Wetter gibts ja bekanntlich eh nicht, sondern lediglich die falsche Kleidung.

Das Sofa wird also noch eine Weile auf mich warten müssen.

 „O‘ zapft is “ – so wird das Oktoberfest eröffnet! Seit 1810 findet das Oktoberfest in München in den letzten beiden Septemberwochen statt. Mit Dirndl und Lederhosen geht es dann ab auf die Wiesn!

Leider sind wir in diesem Jahr wieder einmal nicht dabei. Dirndl und Lederhosen sind zwar im Schrank vorhanden, aber aus irgendeinem Grund waren wir einfach noch nie auf dem Oktoberfest in München. Zum Glück ist die Tradition ja sogar schon zu uns in den Norden herüber geschwappt. Am Wochenende hat beispielsweise ein großes Kaufhaus aus der Region zum Oktoberfest geladen und auch aus anderen Bundesländern hört man von bunten Festen nach bayrischer Tradition. Man muss also eigentlich gar nicht bis ganz nach München reisen um zu feiern.

Fahrradfahren im Dirndl und was du über die Dirndl - Schleife wissen solltest

Fahrradfahren im Dirndl und was du über die Dirndl - Schleife wissen solltest

Mit Dirndl auf dem Beachcruiser von Excelsior

Wusstet ihr eigentlich, dass Frauen im Dirndl unbedingt die Position ihrer Schleife beachten sollten? Diese spielt traditionell eine wichtige Rolle; links gebunden symbolisiert sie, dass die Dirndlträgerin Single ist. Ist die Schleife allerdings rechts gebunden, so ist sie vergeben oder sogar verheiratet. Eine Schleife, die mittig gebunden ist bedeutet, dass die Trägerin Jungfrau ist. Zumindest war das früher so. Heute wird es nicht mehr so wortwörtlich genommen und kann auch aussagen, dass sie sich unschlüssig ist 😉 Befindet sich die Schleife hinten auf dem Rücken, so ist sie entweder verwitwet oder aber eine Kellnerin.

Übrigens ist es gar nicht so einfach mit dem Dirndl Fahrrad zu fahren. Auch mit einem Rock oder einem normalen Kleid muss man aufpassen, dass man nicht ungewollt „zu tief blicken lässt“ oder das sich der Stoff in den Speichen verfängt.

Penny in your Pants – schon mal gehört?

Es gibt einen effektiven und simplen Trick, mit dem ihr ohne Probleme im Dirndl, Rock oder Kleid Fahrrad fahren könnt. Ihr benötigt lediglich eine 2 – Euro – Münze und ein Gummiband. Nehmt die 2 – Euro – Münze und steckt sie von hinten an den Rock und zieht den Stoff durch die Beine durch. So bildet sich nun vorn auf dem Rock die 2 – Euro – Münze ab. Nehmt das Gummiband und wickelt es mehrfach um die Münze herum. Vorder- und Hinterteil des Rocks sollten nun vorne zusammengebunden sein.

Jetzt könnt ihr wirklich ohne Probleme drauf los radeln, ohne Angst vor einem ungeplanten Windstoß.

Fahrradfahren im Dirndl und was du über die Dirndl - Schleife wissen solltest

Fahrradfahren im Dirndl und was du über die Dirndl – Schleife wissen solltest

Wart ihr schon auf dem Oktoberfest? Wie löst ihr die Rock – Fahrrad – Problematik?

Ich bin ehrlich, wenn ich schreibe, dass ich noch nie eine Fahrradtasche besessen habe. Bisher habe ich privat die Old School-Variante in Form eines schnöden Korbs für den Gepäckträger genutzt. Als EXCELSIOR Bloggerin bin ich mittlerweile ja schon öfter in den Genuss von Fahrrädern mit Frontträgern bzw. -Körben gekommen und einfach begeistert. Eben weil es schick und praktisch ist. Schick sind allerding auch Fahrradtaschen, die es in jeder Menge Ausführungen, Designs und von diversen Herstellern gibt. Ob als Einzelpack-, Doppelpack- oder Shoppingtasche betitelt, jeder Geschmack wird in irgendeiner Art und Weise getroffen.

Ich habe mich für die Shoppingtasche „Lilly“ von NEW LOOXS entschieden. In erster Linie deshalb, weil mir das Aussehen gefällt und mein neues Accessoire mein Fahrrad optisch aufhübscht.

Aber passt da auch wirklich genug rein oder stört die Tasche sogar beim Fahren?

 

Die Tasche besteht aus wasserabweisendem Polyester, wie die meisten Fahrradtaschen. Reflexapplikationen dienen der zusätzlichen Sicherheit und abdeckbare Haken dienen der Befestigung am Gepäckträger. Die Shoppingbag fürs Bike ist mit einem Haupt- und Extrafächern ausgestattet, so dass der Inhalt nicht gleich durcheinanderfliegt. Mit einem Volumen von 18 l ist die NEW LOOXS Tasche recht groß und ich hatte die Befürchtung, dass sie für das Klapprad, welches deutlich kleiner als ein reguläres Rad ist, ungeeignet wäre.

 

Doch meine Bedenken waren umsonst, denn die Fahrradtasche ließ sich durch die Haken perfekt und super easy an dem Gepäckträger befestigen. Auch während der Fahrt störte die seitliche Einzelpacktasche keineswegs und wackelte nicht hin- und her. Ebenso der Stauraum ist großzügig und bietet viel Platz für einen Einkauf oder den Fahrradhelm.

 

Ihr merkt schon, ich bin vollauf begeistert!

Fahrradtaschen können nicht nur ein echter Hingucker sein, sondern sind vor allem sinnvoll und auch sicher. Wer viel mit dem Fahrrad unterwegs ist und das Nützliche mit dem Praktischen verbinden möchte, der sollte in jedem Fall auf eine Fahrradtasche zurückgreifen. Denn sie ist unabdingbar und zugleich Accessoire!

Überall wird aktuell das Erntedankfest gefeiert. Wisst ihr eigentlich warum?

Das Erntedankfest ist eine alte Tradition. Ursprünglich wird es gefeiert, um Gott für die Ernte zu danken. Dabei werden dann im Christentum Körbe mit Obst und Getreide zum Altar getragen. Und ihr kennt ja sicherlich alle die tollen Erntedankfiguren aus Strohballen auf den Dörfern und die Festzelte mit Musik, Speisen und Getränken. Das Erntedankfest wird heute manchmal einfach nur als Fest, als große Party verstanden. Eigentlich sollte es doch aber den Blick auf die Dinge schärfen, von denen wir leben.

Sind wir undankbar? Oder manchmal einfach zu wenig sensibel? Vielleicht nehmen wir vieles als zu selbstverständlich?

Dankbarkeit - wie ein kleines Wort das Leben verändern kann

Sind wir undankbar? Oder manchmal einfach zu wenig sensibel? Vielleicht nehmen wir vieles als zu selbstverständlich?

Dankbar lebt es sich so viel besser. Das ist sogar bewiesen! Wer dankbar lebt, der ist weniger depressiv, hat weniger Sorgen, ist weniger am grübeln über das Leben und hat deswegen weniger Stress. Dankbarkeit verspricht Glück und Erfolg. Hört sich toll an oder?

Für was seid ihr dankbar? Tatsächlich denkt man zu erst an die Menschen um sich herum oder aber an den Job. Warum denken wir nicht auch mal einfach an uns selbst? Wir sollten dankbar sein, dass es uns gibt.

Lebt doch einfach mal ein wenig bewusster und nehmt die kleinen, schönen Dinge des Lebens nicht für selbstverständlich.

Wie das gehen soll? Ganz einfach: Fragt euch beispielsweise abends im Bettchen, wofür ihr heute dankbar wart. So lasst ihr den Tag Revue passieren und macht euch die Dinge bewusst, die euch tagtäglich selbstverständlich vorkommen. Macht ein Ritual draus! Oder ihr führt ein Dankbarkeitstagebuch; so könnt ihr schriftlich festhalten, für was ihr dankbar seid.

Dankbarkeit - wie ein kleines Wort das Leben verändern kann

Excelsior “Beach Cruiser” in hellblau

Wie schön, dass diese alte Tradition des Erntedankfests überlebt hat und uns jedes Jahr wieder an mehr “bewusste Dankbarkeit” erinnert. Dankbar sein ist nicht schwer!

Für was seid ihr dankbar?

Ein Klapprad? Richtig gelesen! Denn in der Tat finde ich die Fahrräder-to-go ziemlich interessant und freue mich das EXCELSIOR Klapprad einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Da ich täglich nach Bremen pendel sind mir die faltbaren Drahtesel schon oft begegnet: ob im Einsatz in der City oder als Päckchen im Bus – die Räder sind viel im Einsatz.

Und die Nachfrage scheint auch wirklich hoch zu sein, denn googelt man Klappräder erscheinen direkt zig Modelle mit den unterschiedlichsten Preisen.  Die Technik des Rades ist dabei jedoch meist gleich: der Lenker kann nach unten geklappt und der Sattel eingeschoben werden, die Vorder- und Hinterseite können unter dem Rahmen gefaltet werden und ein Scharnier befindet sich in der Mitte des Rahmens. Die Falträder sind meist kleiner als gewöhnlich und das Gewicht ist ebenfalls im Vergleich zu einem normalen Drahtesel deutlich geringer. Die Funktionalität steht hier eindeutig im Fokus, während flippige Designs und Eyecatcher fehl am Platz sind.

Los gehts mit meinem Praxistest!

Der Aufbau

… beziehungsweise der Zusammenbau, denn irgendwie ist das Prinzip ja immer dasselbe. Mit dem Lösen vom Schnellspanner am Sitzrohr kann man den Sattel ganz einfach einsenken. Ebenso hilft ein solcher Schnellspanner das Scharnier in der Mitte des Rahmens zu lösen und das Rad in seine Faltposition zu bringen. Um den Lenker einzuschieben wird allerdings Werkzeug in Form eines Inbusschlüssels benötigt.

Das Fahrverhalten

 

Obwohl das Rad leichter und deutlich kleiner ist als die üblichen EXCELSIOR Bikes, lässt es sich sehr gut fahren. Der Sattel ist bequem und die Sitzposition gerade. Die kleinen Räder machen das Fahrrad wendiger und kurze Strecken sind ideal zu meistern.

Die Handhabe

Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass ich mir den Aufbau bzw. das Falten des Fahrrades noch etwas einfacher vorgestellt habe. Wahrscheinlich fehlt da aber anfangs auch nur die Übung, ich bin vorher ja noch nie mit einem Klapprad gefahren. Um den Schnellspanner unten am Rahmen zu lösen benötigt man etwas Kraft, hier muss vorher das Scharnier gelöst werden, bevor das Rad zusammengeklappt werden kann.

 

Das Klapprad im gefalteten Zustand ist optimal, um gerade im Auto oder im Zug nicht allzu viel Platz einnehmen zu müssen. Vom längeren Herumschleppen des Rades würde ich jedoch abraten, da die Handhabung nicht für längeres Tragen konzipiert ist.

Das Fazit

Das Klapprad überzeugt äußerlich und bringt definitiv Fahrspaß mit sich. Gerade für kurze Strecken, schmale Wege oder in der City ist das Rad aufgrund der Größe und Wendigkeit super geeignet. Die perfekte Handhabung setzt allerdings etwas Übung voraus. Wer bei Ausflügen nicht aufs Rad verzichten möchte oder dieses platzsparend im Auto transportieren muss, ist mit dem EXCELSIOR Klapprad definitiv gut beraten. Fahrspaß inklusive!

Was bedeutet der Begriff „Mundraub“ eigentlich? Ist es erlaubt Obst am Wegesrand zu sammeln oder gar zu pflücken? Ständig hört man: Mundraub ist kein Kavaliersdelikt. Alles was ihr dazu wissen müsst, erfahrt ihr hier.

Der Begriff: Mundraub

Laut Wikipedia:

„Mundraub ist ein umgangssprachlicher und vom deutschen Gesetz nicht mehr verwendeter Begriff, der den Diebstahl oder die Unterschlagung von Nahrungs- oder Genussmitteln oder von anderen Gegenständen des hauswirtschaftlichen Gebrauchs in geringer Menge oder von unbedeutendem Wert zum alsbaldigen Verbrauch zum Gegenstand hatte.“

Mundraub – ist Äpfel sammeln am Wegesrand erlaubt?

Excelsior “Chillax”

Sicherlich habt ihr in diesem Sommer und vor allem jetzt im Spätsommer schon Obstbäume am Wegesrand gesehen, die einfach nicht geerntet werden. Das Obst liegt auf dem Boden und keiner kümmert sich darum. Tatsächlich ist jedoch kein Baum herrenlos rein juristisch gesehen; er gehört dem Besitzer des Grundstücks, auf dem er steht. Das bedeutet ganz klar: hebt man das Obst auf oder pflückt man welches, begeht man Diebstahl.

Es gibt allerdings eine Möglichkeit „legal“ Obst zu pflücken. Auf der Webseite Mundraub.org ist eine Karte hinterlegt, auf der ihr Obstbäume und Beerensträucher in Deutschland findet, an denen sich jeder drauf los „räubern“ kann. Auch Grundstücksinhaber können sich dort eintragen. Allerdings solltet ihr das Ganze nicht ausnutzen. Das Obst und die Beeren sind lediglich für den Eigenbedarf gedacht.

Natürlich kann aber auch zur Saison auf einer Plantage gepflückt werden. Ich war in diesem Sommer Stammgast auf einem Blaubeerfeld.

Mundraub – ist Äpfel sammeln am Wegesrand erlaubt?

Mundraub – ist Äpfel sammeln am Wegesrand erlaubt?

Wie steht ihr zum Thema? Habt ihr eigene Obstbäume und Beerensträucher im Garten? Oder fahrt ihr zur Saison auf eine Plantage zum Pflücken?

Ihr kennt das bestimmt: das Wochenende steht vor der Tür und der Einkauf muss erledigt werden. Ihr drängelt euch Samstag morgens ins Getümmel und dann ist es soweit. Ein Angebot jagt das nächste und irgendwie habt ihr auch gerade Hunger auf den leckeren Pudding im Kühlregal. Der Einkaufswagen ist prall gefüllt und die vorab präzise ausgearbeitete Einkaufsliste ist überhin. Zu Hause wird deutlich, dass ihr zu viel eingekauft habt und womöglich in den nächsten Tagen einige Dinge wegschmeißen werdet. Auch wenn ich mich selbst immer wieder darüber ärgere, passieren mir hin und wieder genau diese beschriebenen Hamsterkäufe. Ob es am Einkaufen mit leerem Magen, den zu großen Augen oder am Schnäppchenjäger-Syndrom liegt, weiß ich nicht. Klar ist jedoch, dass es auch anders geht!

Deshalb habe ich mich als Markenbotschafterin für EXCELSIOR mal wieder auf eine Mission begeben. Dieses Mal versuche ich den Wochenendeinkauf nur mit dem Fahrrad zu bewältigen. Ich gebe zu, dass ich mich hiermit selbst vor eine echte Herausforderung stelle, denn mein Rad bietet offensichtlich deutlich weniger Platz als der Kofferraum meines Autos und Tetris gehört nicht zu meinen Lieblingsspielen. Dennoch lasse ich mich auf meine Challenge ein und bin mir dessen bewusst, dass eine gute Vorbereitung wichtig ist.

 

  • Der Einkaufszettel

    Die Platzproblematik stellt mich vor die erste und wahrscheinlich größte Herausforderung. Denn Hamsterkäufe sind hier fehl am Platz! Das heißt für mich im Vorfeld genau zu überlegen, was bei uns für die kommenden Tage benötigt wird.

  • Die Ausstattung

    Schwer bepackt mit Einkaufskorb und Klappbox war gestern, denn um auch nach dem Einkaufen sicher zu Hause anzukommen ist hier die Funktionalität gefragt. Mein GLORIOUS Bike hat praktischerweise direkt unter dem Lenker eine Halterung, die entweder Platz für eine Tasche oder den zugehörigen Weidenkorb bereithält. Ein Rucksack oder der Gepäckträger bieten zusätzlichen Stauraum.

  • Der Parkplatz

    Ob in der Stadt oder auf dem Land – Parkplätze sind immer rar, vor allem samstagmorgens. Unterwegs auf zwei Rädern kann mir das glücklicherweise egal sein, denn die meisten Supermärkte bieten ihren Kunden zentral gelegene Fahrradstellplätze vor oder neben den Eingängen. Zudem bin ich nicht auf die Straßen angewiesen und kann durch Schleichwege oder Abkürzungen Fahrtzeit einsparen.

  • Der Einkauf

    Der Hauptakt meiner Mission ist tatsächlich unspektakulärer als erwartet. Denn ich kaufe wirklich nur das, was auf meiner Liste aufgeführt ist. Alles andere wäre im wahrsten Sinne des Wortes nur zusätzlicher Ballast.

  • Das Beladen

    Die Einkäufe sind dank praktischem Korb und Rucksack im Nu verstaut. Aufgrund der wenig gekauften Artikel bleibt das große Einladen in den Kofferraum weg und ich bin schneller als gedacht wieder auf dem Heimweg.

Mein Fazit: Für kleine Einkäufe ist das Fahrrad super! Auch wenn ihr euch immer im Vorfeld überlegen solltet was ihr wirklich braucht, bleibt wenig Spielraum für Zusatzkäufe. Das wirkt sich nicht nur positiv auf euren Geldbeutel aus, sondern kann auch die ein oder andere Süßigkeit aus dem Einkaufskorb verbannen. Probiert es doch einfach mal selbst aus!

 

Heute erfahrt ihr hier auf dem Excelsior – Blog Interessantes und Wissenswertes über das Fahrradfahren. Es geht beispielsweise um die richtige Haltung beim Fahren auf dem Fahrrad, die Mitnahme im Flugzeug und ihr erfahrt, worauf ihr achten müsst, wenn ihr Gegenstände mit dem Rad transportieren wollt.

Wie, was, wo? Hier kommen die Facts, die ihr über das Fahrrad im Alltag unbedingt wissen solltet.

1. Die richtige Haltung beim Fahren

Besonders interessant ist dieser Punkt für Menschen, die viel mit dem Fahrrad unterwegs sind. Es ist bekannt, dass wir Menschen eher gemütlich sind und uns gerne abstützen. Beim Radfahren ist es ähnlich: Wir lehnen uns gerne zu weit nach vorne und stützen uns stark auf dem Lenker ab. Gerade „Vielfahrer“ sollten besonders darauf achten, dass der Fahrradsattel sich den Gesäßformen anpasst und die Sitzknochenabstände beachtet werden. Auch die Federung des Fahrrads sollte einwandfrei sein und ständig überprüft werden.

Wenn 55 bis 60 % des Gesamtgewichts von Fahrrad und Fahrer auf dem Hinterrad lasten, dann kann ein ausgewogenes Fahrverhalten gewährleistet werden.

2. Der Transport von Gepäck mit dem Fahrrad

Eine zentrale Rolle spielt hier natürlich die Sicherheit. Es passieren viele Unfälle, weil Gepäck auf dem Rad nicht richtig gesichert wurde. Wichtig ist, dass die Gesamtlast auf dem Gepäckträger nicht das empfohlene Gewicht (ca. 25 kg) übersteigt (auch relevant für die Versicherung!). Außerdem sollte das Gepäck auf dem Rad gleichmäßig verteilt werden. Es entstehen Probleme beim Bremsen, wenn ein Fahrrad überladen ist.

3. Der Transport im Flugzeug

Wusstet ihr, dass das möglich ist? Plant ihr also ein Bike – Roadtrip irgendwo auf der Welt, dann könnt ihr euer Schmuckstück mitnehmen. Für den Transport muss das Fahrrad allerdings ein wenig präpariert werden; es sollte so flach wie möglich transportiert werden, daher gehören Pedalen vorher demontiert und der Lenker quergestellt.

Ihr solltet euch vor dem Flug unbedingt über die Bestimmungen der Fluglinie informieren. Einige Firmen verlangen, dass der Lenker ebenfalls demontiert und der Reifendruck runtergesetzt wird.

Für einen optimalen Schutz gegen äußere Einflüsse helfen Fahrradkoffer oder Schutzhüllen.

Die Preise für die Mitnahme des Fahrrads im Flugzeug variieren bei den Fluggesellschaften; die einen stellen das Rad als Freigepäck ein, bei anderen wird ein Aufpreis gefordert.

EXCELSIOR Juicy

Das Fahrradmodell “Juicy” von Excelsior in weinrot

4. Fahrverbot auf dem Fahrrad

Ja, ihr hört richtig; auch hier können die Behörden ein Verbot aussprechen, auch wenn es keine gesonderte Fahrerlaubnis für ein Fahrrad gibt. Natürlich müssen sich Fahrradfahrer an die StVO halten, ansonsten drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg oder aber sogar ein Führerscheinentzug. Werden Verkehrsregeln mit dem Fahrrad missachtet und fährt der Radfahrer unter Einfluss von Alkohol (mehr als 1,6 Promille), so kann ein Fahrverbot auf dem Fahrrad ausgesprochen werden. Wird dieses Verbot ignoriert, so drohen hohe Bußgelder.

Gerade Wiederholungstäter bekommen ein Verbot zum Führen von fahrerlaubnisfreier Fahrzeuge (wie z.B. das Fahrrad).

Übrigens: Wer auf dem Fahrrad mit dem Handy telefoniert, riskiert eine Strafe von 55,00 Euro.

5. Fahrradfahren ist gesund

Eigentlich wissen wir das schon. Aber wusstet ihr auch, dass Fahrradfahren super für das Herz – und Kreislaufsystem ist? Aktive Fahrer bringen den Kreislauf in Schwung, der Körper wird besser durchblutet (so auch der Herzmuskel) und auf Dauer wird der Ruhe – und Belastungspuls gesenkt und konstanter. Fahrradfahrer können ihr Gewicht reduzieren und stärken Bauch und Rumpfmuskelatur. Außerdem sind Fahrradfahrer ständig an der frischen Luft und haben deswegen wesentlich mehr Energie. Ein Grund mehr regelmäßig aufs Rad zu steigen!

 

Na, wusstet ihr schon alles? Habt ihr euer Fahrrad schon einmal im Flugzeug transportiert?

 

Dass ich am liebsten mit meiner gesamten Familie die Straßen unsicher mache wisst ihr ja bereits. Und tatsächlich gibt es für Kleinkinder verschiedene Möglichkeiten, mobil zu sein. Ob nun die gemütliche Variante im Bollerwagen oder das beliebte Laufrad – es gibt immer eine Möglichkeit, meine Tochter an die frische Luft zu bekommen. Aber Fahrrad fahren?

Wann ist mein Kind soweit

Tja, genau diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. Laut Erzählungen meiner Eltern habe ich mich selbst recht früh auf den Drahtesel geschwungen. Allerdings ohne vorheriges Üben mit dem Laufrad, dafür jedoch mit Stützrädern. Aber ist drei wirklich das richtige Alter? Wir haben versucht Touren mit dem Laufrad einzubauen. Die Bewegung der Beine, das Gleichgewicht, das Tempo, das Bremsen. Wie auch das Krabbeln und Sprechen als Baby muss einfach klein angefangen werden. Als meine Tochter das Laufrad zu ihrem zweiten Geburtstag bekommen hat, war das Auspacken das beste daran. Vom Raufschwingen und Losdüsen war sie meilenweit entfernt. Es hat gedauert bis die Motorik und Motivation da waren, um einige Meter ohne Unterbrechung voranzukommen. Aber wenn dieser Punkt erst einmal erreicht ist und die Kleinen so richtig in Fahrt kommen, kann man gar nicht schnell genug gucken und schon genießen sie ihre gewonnene Freiheit. So war es zumindest bei uns. Und genau das war auch der Moment, als wir das erste Mal ans Fahrrad gedacht haben.

Neu oder gebraucht

Wir haben uns von vornherein für ein gebrauchtes Ballonrad entschieden. Die Reifen sind dicker, der Einstieg tief und das Fahrrad ist zum üben einfach ideal. Kratzer im Lack sind dabei vollkommen egal, hauptsache robust sowie verkehrssicher! Zwölf Zoll waren (und sind es noch) die perfekte Rahmenhöhe und motiviert wollte unsere Kleine starten. Allerdings gab einen großen Unterschied zum bekannten Laufrad. Die Pedale. Denn jetzt kommt der Schwung nicht mehr „nur“ aus der Laufbewegung der Beine, sondern einzig und allein aus der Tretbewegung der Pedale. Meine Tochter war unsicher, weil es ein großer Rückschritt von der gewohnten Laufrad-Freiheit war. Schließlich musste einer von uns – mein Mann oder ich – immer das Fahrrad festhalten, da ohne Treten keine Balance. Somit war das Fahrrad out und das gewohnte Laufrad wieder in.

Sind Stützräder sinnvoll

Wir haben lange hin- und her überlegt und sowohl der Fahrradhändler, als auch diverse Berichte im Internet raten von den zwei Rädern als Unterstützung ab. Tatsächlich haben wir einfach das gemacht, was wir für unsere Tochter als sinnvoll erachtet haben. Also Stützräder ran um das Treten zu üben und die Begeisterung fürs Fahrrad neu zu entdecken. Auch wenn es hierfür genau richtig war ist hierbei Obacht geboten! Denn das in-die-Pedale-treten ist zwar notwendig, nicht aber das Einhalten jeglicher Balance. Deshalb haben wir zwischendurch trotzdem das Laufrad genutzt. Und als unsere Tochter dann anfing mit dem Fahrrad zu rasen und im Stehen zu fahren – getreu dem Motto passiert ja eh nichts – sind die Stützräder direkt abgekommen.

Mit dreieinhalb haben wir jetzt eine waschechte Fahrradfahrerin, die allerdings noch lernen muss, dass das Zweirad nicht zum Wettrennen da ist. Touren entlang großer Straßen sind also noch tabu. Übrigens ist der endgültige Fahrradknoten beim Üben mit Opa geplatzt und unsere Tochter ist super stolz. Mit diesem Erfahrungsbericht möchte ich weder zeigen, dass drei das richtige Alter ist, noch dass Stützräder das Lernen einfacher machen. Entscheidend ist einfach, dass sich euer Kind wohlfühlt und Spaß hat. Und auch ihr als Eltern solltet ein gutes Gefühl haben.

Fürs Fahrrad fahren gibt es schließlich keine Gebrauchsanweisung!