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Ihr kennt das bestimmt: das Wochenende steht vor der Tür und der Einkauf muss erledigt werden. Ihr drängelt euch Samstag morgens ins Getümmel und dann ist es soweit. Ein Angebot jagt das nächste und irgendwie habt ihr auch gerade Hunger auf den leckeren Pudding im Kühlregal. Der Einkaufswagen ist prall gefüllt und die vorab präzise ausgearbeitete Einkaufsliste ist überhin. Zu Hause wird deutlich, dass ihr zu viel eingekauft habt und womöglich in den nächsten Tagen einige Dinge wegschmeißen werdet. Auch wenn ich mich selbst immer wieder darüber ärgere, passieren mir hin und wieder genau diese beschriebenen Hamsterkäufe. Ob es am Einkaufen mit leerem Magen, den zu großen Augen oder am Schnäppchenjäger-Syndrom liegt, weiß ich nicht. Klar ist jedoch, dass es auch anders geht!

Deshalb habe ich mich als Markenbotschafterin für EXCELSIOR mal wieder auf eine Mission begeben. Dieses Mal versuche ich den Wochenendeinkauf nur mit dem Fahrrad zu bewältigen. Ich gebe zu, dass ich mich hiermit selbst vor eine echte Herausforderung stelle, denn mein Rad bietet offensichtlich deutlich weniger Platz als der Kofferraum meines Autos und Tetris gehört nicht zu meinen Lieblingsspielen. Dennoch lasse ich mich auf meine Challenge ein und bin mir dessen bewusst, dass eine gute Vorbereitung wichtig ist.

 

  • Der Einkaufszettel

    Die Platzproblematik stellt mich vor die erste und wahrscheinlich größte Herausforderung. Denn Hamsterkäufe sind hier fehl am Platz! Das heißt für mich im Vorfeld genau zu überlegen, was bei uns für die kommenden Tage benötigt wird.

  • Die Ausstattung

    Schwer bepackt mit Einkaufskorb und Klappbox war gestern, denn um auch nach dem Einkaufen sicher zu Hause anzukommen ist hier die Funktionalität gefragt. Mein GLORIOUS Bike hat praktischerweise direkt unter dem Lenker eine Halterung, die entweder Platz für eine Tasche oder den zugehörigen Weidenkorb bereithält. Ein Rucksack oder der Gepäckträger bieten zusätzlichen Stauraum.

  • Der Parkplatz

    Ob in der Stadt oder auf dem Land – Parkplätze sind immer rar, vor allem samstagmorgens. Unterwegs auf zwei Rädern kann mir das glücklicherweise egal sein, denn die meisten Supermärkte bieten ihren Kunden zentral gelegene Fahrradstellplätze vor oder neben den Eingängen. Zudem bin ich nicht auf die Straßen angewiesen und kann durch Schleichwege oder Abkürzungen Fahrtzeit einsparen.

  • Der Einkauf

    Der Hauptakt meiner Mission ist tatsächlich unspektakulärer als erwartet. Denn ich kaufe wirklich nur das, was auf meiner Liste aufgeführt ist. Alles andere wäre im wahrsten Sinne des Wortes nur zusätzlicher Ballast.

  • Das Beladen

    Die Einkäufe sind dank praktischem Korb und Rucksack im Nu verstaut. Aufgrund der wenig gekauften Artikel bleibt das große Einladen in den Kofferraum weg und ich bin schneller als gedacht wieder auf dem Heimweg.

Mein Fazit: Für kleine Einkäufe ist das Fahrrad super! Auch wenn ihr euch immer im Vorfeld überlegen solltet was ihr wirklich braucht, bleibt wenig Spielraum für Zusatzkäufe. Das wirkt sich nicht nur positiv auf euren Geldbeutel aus, sondern kann auch die ein oder andere Süßigkeit aus dem Einkaufskorb verbannen. Probiert es doch einfach mal selbst aus!

 

Heute erfahrt ihr hier auf dem Excelsior – Blog Interessantes und Wissenswertes über das Fahrradfahren. Es geht beispielsweise um die richtige Haltung beim Fahren auf dem Fahrrad, die Mitnahme im Flugzeug und ihr erfahrt, worauf ihr achten müsst, wenn ihr Gegenstände mit dem Rad transportieren wollt.

Wie, was, wo? Hier kommen die Facts, die ihr über das Fahrrad im Alltag unbedingt wissen solltet.

1. Die richtige Haltung beim Fahren

Besonders interessant ist dieser Punkt für Menschen, die viel mit dem Fahrrad unterwegs sind. Es ist bekannt, dass wir Menschen eher gemütlich sind und uns gerne abstützen. Beim Radfahren ist es ähnlich: Wir lehnen uns gerne zu weit nach vorne und stützen uns stark auf dem Lenker ab. Gerade „Vielfahrer“ sollten besonders darauf achten, dass der Fahrradsattel sich den Gesäßformen anpasst und die Sitzknochenabstände beachtet werden. Auch die Federung des Fahrrads sollte einwandfrei sein und ständig überprüft werden.

Wenn 55 bis 60 % des Gesamtgewichts von Fahrrad und Fahrer auf dem Hinterrad lasten, dann kann ein ausgewogenes Fahrverhalten gewährleistet werden.

2. Der Transport von Gepäck mit dem Fahrrad

Eine zentrale Rolle spielt hier natürlich die Sicherheit. Es passieren viele Unfälle, weil Gepäck auf dem Rad nicht richtig gesichert wurde. Wichtig ist, dass die Gesamtlast auf dem Gepäckträger nicht das empfohlene Gewicht (ca. 25 kg) übersteigt (auch relevant für die Versicherung!). Außerdem sollte das Gepäck auf dem Rad gleichmäßig verteilt werden. Es entstehen Probleme beim Bremsen, wenn ein Fahrrad überladen ist.

3. Der Transport im Flugzeug

Wusstet ihr, dass das möglich ist? Plant ihr also ein Bike – Roadtrip irgendwo auf der Welt, dann könnt ihr euer Schmuckstück mitnehmen. Für den Transport muss das Fahrrad allerdings ein wenig präpariert werden; es sollte so flach wie möglich transportiert werden, daher gehören Pedalen vorher demontiert und der Lenker quergestellt.

Ihr solltet euch vor dem Flug unbedingt über die Bestimmungen der Fluglinie informieren. Einige Firmen verlangen, dass der Lenker ebenfalls demontiert und der Reifendruck runtergesetzt wird.

Für einen optimalen Schutz gegen äußere Einflüsse helfen Fahrradkoffer oder Schutzhüllen.

Die Preise für die Mitnahme des Fahrrads im Flugzeug variieren bei den Fluggesellschaften; die einen stellen das Rad als Freigepäck ein, bei anderen wird ein Aufpreis gefordert.

EXCELSIOR Juicy

Das Fahrradmodell “Juicy” von Excelsior in weinrot

4. Fahrverbot auf dem Fahrrad

Ja, ihr hört richtig; auch hier können die Behörden ein Verbot aussprechen, auch wenn es keine gesonderte Fahrerlaubnis für ein Fahrrad gibt. Natürlich müssen sich Fahrradfahrer an die StVO halten, ansonsten drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg oder aber sogar ein Führerscheinentzug. Werden Verkehrsregeln mit dem Fahrrad missachtet und fährt der Radfahrer unter Einfluss von Alkohol (mehr als 1,6 Promille), so kann ein Fahrverbot auf dem Fahrrad ausgesprochen werden. Wird dieses Verbot ignoriert, so drohen hohe Bußgelder.

Gerade Wiederholungstäter bekommen ein Verbot zum Führen von fahrerlaubnisfreier Fahrzeuge (wie z.B. das Fahrrad).

Übrigens: Wer auf dem Fahrrad mit dem Handy telefoniert, riskiert eine Strafe von 55,00 Euro.

5. Fahrradfahren ist gesund

Eigentlich wissen wir das schon. Aber wusstet ihr auch, dass Fahrradfahren super für das Herz – und Kreislaufsystem ist? Aktive Fahrer bringen den Kreislauf in Schwung, der Körper wird besser durchblutet (so auch der Herzmuskel) und auf Dauer wird der Ruhe – und Belastungspuls gesenkt und konstanter. Fahrradfahrer können ihr Gewicht reduzieren und stärken Bauch und Rumpfmuskelatur. Außerdem sind Fahrradfahrer ständig an der frischen Luft und haben deswegen wesentlich mehr Energie. Ein Grund mehr regelmäßig aufs Rad zu steigen!

 

Na, wusstet ihr schon alles? Habt ihr euer Fahrrad schon einmal im Flugzeug transportiert?