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„Mama, warum hast du eigentlich keinen Helm auf?“ – eine Frage, auf die ich mich schon lange vorbereitet habe. Denn wer kennt es nicht selbst aus seiner Kindheit: Sobald es mit dem Fahrradfahren losgeht heißt es Sturzhelm auf! Aber die Erwachsenen tragen nie einen.


Warum?

Naja, hierzu muss man sagen, dass es vor allem einen Hauptgrund gibt: ein Fahrradhelm ist laut Straßenverkehrsordnung keine Pflicht! Und getreu dem Motto „Alles kann, nichts muss!“ entfällt die Angst vor einer möglichen Bußgeldstrafe und der Gedanke an eine lästige Kopfbedeckung verschwindet.

Lästig, wirklich?

Schon klar, eine solche Kopfbedeckung könnte als zusätzlicher Ballast angesehen werden. Das war er aufgrund des verwendeten Materials und der Form früher vielleicht auch mal. Aber auch Fahrradhelme gehen mit dem Trend und sind mittlerweile in jeglicher Form, Farbe und Beschaffenheit verfügbar.

Sehen die Dinger dann vielleicht doch gar nicht so schlecht aus?

Denn die angeblich fehlende Ästhetik ist immer noch ein wesentliches No-Go für einen Schutzhelm. Sei es die Sorge davor, dass die stundenlang modellierte Frisur unter dem Helm in Mitleidenschaft gezogen wird oder das Schamgefühl, vor anderen als uncool zu wirken – das Aussehen ist vielen Menschen immer noch wichtiger als die eigene Sicherheit!


Ich selbst weiß tatsächlich nicht, wann ich das letzte Mal einen Fahrradhelm getragen habe. Ob aus Bequemlichkeit oder weil ich wirklich dachte, dass so ein Ding auf meinem Kopf blöd aussehen könnte. So genau kann ich es gar nicht sagen. Was ich definitiv weiß ist, dass ich mir zum jetzigen Zeitpunkt ziemlich naiv vorkomme, was die Helmsituation angeht. Schließlich haben mir nicht nur meine Eltern früher ständig gepredigt, wie wichtig das Tragen eines Helmes beim Fahrradfahren ist.  Auch Studien berichten immer wieder davon, dass uns Fahrradhelme vor lebensgefährlichen Verletzungen schützen.

Als Mama habe ich natürlich nicht nur meiner Tochter gegenüber die Verantwortung, sie vor gefährlichen Situationen oder vermeidbaren Verletzungen zu schützen. Auch ich selbst sollte als Vorbild mit gutem Beispiel vorangehen. Schließlich weiß ich selbst noch genau wie komisch und manchmal gemein ich es als Kind fand, dass nur ich diejenige war, die einen Helm aufsetzen musste. Also haben mein Mann und ich vor einiger Zeit bereits beschlossen, dass, sobald die Frage unserer Tochter nach unserem Sturzhelm aufkommt, wir definitiv nachziehen werden. Schließlich gibt es keine Erklärung oder Ausrede dafür sich ohne einen Kopfschutz aufs Fahrrad zu schwingen! Safety-First!

Und ich finde, dass sich mein Helm zudem echt sehen lassen kann, oder? Er ist von CONTEC, Modell Chili.25 und ist mit ca. 230 g auch noch federleicht!

Ihr Lieben, ich schreibe immer gerne darüber, welche Vorteile das Fahrradfahren mit sich bringt und dass der Lifestyle auf zwei Rädern mit EXCELSIOR nicht nur ziemlich gut aussieht, sondern auch extrem viel Spaß macht. Neben all den positive Vibes sollten wir aber eines nicht vergessen: den Straßenverkehr. Schließlich gehören wir mit der sportlichen Version der Fortbewegung ebenso der Straßenverkehrsordnung (StVZO) an, wie jedes einzelne Auto. Denn, auch für Fahrradfahrer gibt es eine Grundausstattung, die verpflichtend ist!

 

  • Was gehört an mein Fahrrad?

    • helltönende Klingel
    • zwei voneinander unabhängige Bremsen
    • weißer Frontscheinwerfer
    • rotes Rücklicht
    • zwei gelbe Speichenreflektoren pro Rad oder Reflektorstreifen an den Reifen
    • Pedale mit je zwei gelben Rückstrahlern

Und getreu dem Motto „klein aber fein“ gehört auch die Fahrradklingel zum Pflichtprogramm! Ob nun schlicht, blumig oder mit eurem Lieblingsstar verziert – hell und laut muss sie sein. Wer ohne Klingel fährt riskiert bei einer Verkehrskontrolle ein Bußgeld von 10€.

Und hinsichtlich der bevorstehenden Fußball-WM – Hupen sind ein Muss für jeden Fahrradkorso, als sogenanntes Schallzeichen für`s Rad allerdings nicht zulässig. Aber wofür brauchen wir überhaupt eine Klingel? Ganz einfach! Sie warnt und signalisiert anderen Fahrradfahrern oder Fußgängern, dass sie überholt werden.

Auch beim Radfahren gilt „Hände ans Lenkrad“, denn die eigene Sicherheit, wie auch die der anderen Verkehrsteilnehmer steht wie immer im Vordergrund. Wer jetzt ehrlich zu sich selbst ist, weiß, dass es viel zu oft passiert, dass wir einhändig das Navigieren übernehmen, während die andere Hand mit Eis essen, Tüten tragen oder Kaffee trinken beschäftigt ist.

Ich wäre natürlich keine EXCELSIOR Markenbotschafterin, wenn ich jetzt nicht den ultimativen Tipp für euch hätte. Hab ich aber!

Neben der Sicherheitsglocke im kultigen EXCELSIOR Design gibt’s es auch ‘nen Flaschenhalter für´s Fahrrad. Klar, die CAMELBAK Trinkflasche aka mein liebster Thermobecher (es ist offensichtlich, dass er täglich im Einsatz ist) sieht darin besonders stylisch aus, allerdings passen hier auch alle anderen handelsüblichen Coffee-To-Go-Becher rein.

Wie auch die Fahrräder könnt ihr alle EXCELSIOR Accessoires bei dem Fahrradhändler eures Vertrauens bestellen, oder sucht hier ein Geschäft in eurer Nähe.

Braucht ihr noch mehr Argumente? Ok, also: sicher, gutaussehend, trendy, praktisch …

Safety 1st & stylisch mit EXCELSIOR!

 

Mein Fahrrad wurde geklaut“ – 311 Niederländer sprechen es täglich aus und in Deutschland sind es jährlich bis zu 300.000. Wenn nicht direkt das ganze Fahrrad gestohlen wird, dann sind es oft auch Einzelteile. Fahrraddiebe machen keinen Halt. Vom Sattel bis zum Lenker oder der Klingel – alles was nicht Niet- und Nagelfest ist, wird geklaut.

Je mehr Geld ihr investiert, umso sicherer ist euer geliebtes Bike. Ich meine, mal ehrlich, lieber investiere ich ein wenig mehr in die Sicherheit, bevor ich hinterher zu Fuß gehen muss. Oder?

Fahrraddiebstahl – So kannst du dein Fahrrad schützen!

Fahrraddiebstahl – So kannst du dein Fahrrad schützen!

Was ihr tun könnt – 5 Tipps

  1. Kauft euch ein vernünftiges Schloss: Robuste Bügel- oder Kettenschlösser lassen sich am schwersten knacken.
  2. Schließt euer Fahrrad am besten am Fahrradrahmen oder Rad und einem festen Gegenstand an. Die meisten Menschen nutzen nur den Vorder- oder Hinterreifen, das Fahrrad kann so aber mühelos weggetragen werden.
  3. Kauft eine Zusatzversicherung für euer Fahrrad: im Fall eines Diebstahls zahlt dann die Versicherung (je nach Bedingung). Lest dabei aber unbedingt das Kleingedruckte: Nachtklauseln oder große Zuzahlungen sollten unbedingt geklärt werden.
  4. Lasst euren Drahtesel bei der Polizei registrieren und codieren. Die Codierung ist eine kleine Rahmennummer, die dabei hilft, geklaute Räder wiederzufinden und den Besitzer ausfindig zu machen.
  5. Der Abstellplatz für euer Fahrrad spielt auch eine Rolle: stellt euer Rad am besten zu anderen Rädern. Zumindest ist dann das Risiko etwas geringer, das ausgerechnet euer Rad einem Langfinger zum Opfer fällt.

Und schaltet immer direkt eine “Anzeige gegen Unbekannt” bei der Polizei, sobald ihr bemerkt, dass euer Fahrrad nicht mehr an Ort und Stelle steht. Das ist gar nicht zeitaufwändig, es geht sogar schon online! Hier kommt ihr direkt zum Formular.

Fahrraddiebstahl – So kannst du dein Fahrrad schützen!

APPELL AN EUCH: SCHLIEßT EUER FAHRRAD IMMER AB

Kommt lieber 5 Minuten zu spät zur Arbeit, weil ihr euch noch eine Runde mit eurem Schloss abgekämpft habt – euer Fahrrad, euer Geldbeutel und eure Nerven werden es euch danken. Und außerdem lebt es sich doch viel entspannter mit ein wenig Sicherheit.

Wurde euch auch schon mal ein Fahrrad geklaut? Was habt ihr gemacht?